Episode 38: Morphische Resonanztheorie und die universelle Lebensenergie mit Rupert Sheldrake, PhD
Was ist die Prämisse der Morphischen Resonanztheorie? Die niedrigeren Naturgesetze sind eher wie Gewohnheiten. Das bedeutet, jede Spezies hat eine Art kollektives Gedächtnis, das kollektive Unbewusste sozusagen, nicht nur ein Gedächtnis für Verhalten wie Instinkt, sondern auch eine Form. Zum Beispiel, wenn ein Kohl wächst, greift er auf ein kollektives Kohl-Gedächtnis zu, ein Gedächtnis der Form. Dieses Verständnis ist im Allgemeinen kein neues Konzept. Was jedoch die Theorie von Dr. Sheldrake auch vorschlägt, ist, dass es eine Resonanz zwischen ähnlichen selbstorganisierenden Systemen über Raum und Zeit hinweg gibt.
Morphische Resonanz ist eine ganzheitliche Theorie. Sie funktioniert durch morphische Felder anstatt in granulierter atomistischer Form – mit anderen Worten, in-form-Bewegung anstatt einfach nur Informationen, die von einer Gedächtnisquelle ausgeht, die in einem morphischen Feld existiert, einer Form von Energie, außerhalb des Gehirns.
„Gedächtnis ist ein Phänomen in der Zeit, nicht im Raum, und ich denke, dass die gesamte Vergangenheit potenziell überall gegenwärtig ist und dass wir darauf durch Resonanz auf der Basis von Ähnlichkeit zugreifen.“ Laut dem französischen Philosophen Henri Bergson werden Erinnerungen nicht im Gehirn gespeichert und beinhalten einen direkten Transfer über die Zeit.
Morphogenetische Felder hallen wider und tauschen Informationen innerhalb einer universellen Lebensenergie aus. Hast du jemals das Gefühl, dass dich jemand anstarrt, nur um dich umzudrehen und festzustellen, dass es so ist? Wie wissen deine Haustiere, dass du auf dem Weg nach Hause bist? Die Intuition einer Mutter ist ein weiteres Beispiel für den energetischen Austausch von Informationen. Welche Muster und Informationen sendest du?